Eine Steintreppe benutzen Sie jeden Tag, oft ein Leben lang. Wir messen jede Stufe einzeln, schneiden sie in unserer Werkstatt in Cottbus zu und bauen sie ein. Aus Granit, Quarzit, Schiefer, Marmor oder Keramik, für die neue Treppe im Haus, den Eingang vor der Tür und die alte Treppe, die einen neuen Belag bekommt. Wir arbeiten in Cottbus und der Lausitz, im Umkreis von rund 100 Kilometern.
Keine Treppe ist so gerade, wie sie auf dem Plan aussieht. Stufenhöhen weichen um Millimeter ab, Wände laufen schief, und eine Rohtreppe aus Beton hat selten zwei gleiche Kanten. Darum fertigen wir nicht nach Tabelle, sondern nach Ihrer Treppe: jede Stufe, jede Setzstufe und jede Wandseite für sich. Die Oberfläche machen wir schon in der Werkstatt griffig, aufgeklebte Streifen brauchen Sie später nicht. Eingebaut wird von denselben Leuten, die gefertigt haben. Fehlt an der Wand ein Millimeter, schleifen sie ihn vor Ort nach. Den Stein sehen Sie vorher in unserer Ausstellung, nicht nur im Katalog.
Zu einer Steintreppe führen drei Wege. Wir kennen alle drei und richten den Ablauf danach aus.
Neubau. Die Rohtreppe aus Beton steht, der Belag kommt von uns. Wir messen, sobald Rohtreppe und Podeste fertig sind, und stimmen den Einbautermin mit Ihrer Bauleitung ab, damit die Stufen nicht unter den übrigen Gewerken leiden.
Sanierung einer alten Treppe. Die Stufen sind ausgetreten, abgeplatzt oder unter altem Teppich versteckt. Wir sehen uns die Treppe an und sagen Ihnen, ob ein neuer Belag reicht oder ob Renovierungsstufen darüber besser passen.
Architekten und Bauträger. Sie planen das Haus, wir fertigen und verlegen die Stufen nach Ihren Plänen und dem Aufmaß am Bau. Ihre Bauherren können den Stein bei uns in der Ausstellung aussuchen.
Siegfried Noack gründete den Betrieb 1978 als Betonsteinwerk. Heute führt sein Enkel Steffen Domisch die Werkstatt Zum Flughafen 21 in Cottbus, mit Maschinen, die auf große Platten ausgelegt sind. Wer bei uns kauft, spricht mit denen, die schneiden und einbauen.
Drei Generationen Steinhandwerk an einem Ort. Wer bei uns eine Platte kauft, weiß, wo er uns in zehn Jahren findet.
Steinmetz ist ein Meisterhandwerk. Planung und Fertigung leitet bei uns ein Steinmetzmeister.
Brückensäge und Kantenautomat sind auf Großformate ausgelegt. Für Ihre Treppe heißt das: lange Stufen und Podeste aus einem Stück.
Ihre Treppe hat sonst niemand. Jede Stufe ist für ihren Platz geschnitten und passt an keine andere Stelle. Darum nehmen wir zugeschnittene Stufen nicht zurück.
Draußen entscheidet der Frost, drinnen die Optik. Für Außentreppen nehmen wir Granit, Quarzit oder Schiefer mit geprüfter Frostbeständigkeit, denn Wasser, das im Stein gefriert, sprengt die Kanten ab. Innen haben Sie die freie Wahl. Marmor wirkt warm und ruhig, bekommt auf viel begangenen Stufen aber mit der Zeit Laufspuren und gehört nicht nach draußen. Keramik gibt es in Stufenlänge und als Außenware mit strukturierter Oberfläche. Wie griffig eine Oberfläche ist, zeigen wir Ihnen am Stein.
frostfest, geflammt auch bei Nässe griffig
hell wie Marmor, aber frostfest und hart
pflegeleicht, strukturiert auch für draußen
spaltrau und griffig, innen wie außen
nur innen, bekommt mit der Zeit Laufspuren
Die Rutschhemmung wird in Klassen von R9 bis R13 angegeben. Für eine Innentreppe im Haus genügen meist R9 bis R10, draußen empfehlen wir R11. Entscheidend ist die Oberfläche, nicht die Sorte: Poliert erreicht Stein etwa R9 und wird bei Nässe glatt. Gebürstet liegt derselbe Granit bei R10 bis R11, geflammt bei R11 bis R12. Das sind Richtwerte, die genaue Klasse nennen wir Ihnen für Ihre Sorte. Rillen an der Stufenkante geben zusätzlich Halt.
Wasser, das in den Stein oder unter die Stufe läuft, gefriert im Winter und sprengt Kanten und Mörtel ab. Darum bekommen Außenstufen ein leichtes Gefälle nach vorn, damit Regen abläuft und nichts auf der Stufe stehen bleibt. Draußen verwenden wir nur Sorten, deren Frostbeständigkeit nach EN 12371 geprüft ist. Liegt die Treppe an einem Weg, auf dem gestreut wird, braucht der Stein zusätzlich eine Frost-Tausalz-Prüfung. Marmor und Kalkstein bleiben drinnen.
Wie hoch und wie tief eine Stufe sein darf, regelt die DIN 18065. Bequem läuft sich eine Treppe, wenn zwei Stufenhöhen und eine Auftrittstiefe zusammen etwa 63 cm ergeben, das entspricht einem normalen Schritt. Alle Stufen einer Treppe müssen gleich hoch sein. Schon wenige Millimeter Unterschied bringen den Fuß aus dem Tritt. Darum rechnen wir Belagstärke und Kleberbett vorher mit ein, vor allem an der untersten und obersten Stufe, wo Estrich und Bodenbelag anschließen.
Die Trittstufe ist die waagerechte Fläche, auf die Sie treten, die Setzstufe die senkrechte Fläche dazwischen. Wir schneiden beide aus demselben Stein und möglichst aus denselben Rohplatten. So passen Farbe und Maserung über die ganze Treppe zusammen, und keine Stufe fällt aus der Reihe. Vorn steht die Trittstufe ein Stück über die Setzstufe über. Das gibt dem Fuß Platz und zieht die Kante als klare Linie durch. Sockelleisten an der Wand schneiden wir aus demselben Material.
Ausgetretene oder abgeplatzte Stufen müssen nicht raus. Wir legen neue Stufen aus Naturstein oder Keramik über die alten, ohne Abriss mit Staub und Lärm im ganzen Haus. Jede Stufe liegt danach um die Stärke des Belags höher, und an der untersten und obersten Stufe ändert sich die Stufenhöhe. Deshalb prüfen wir vorher, ob die alten Stufen fest sitzen, ob die Maße danach noch der DIN 18065 entsprechen und ob oben Türen und Bodenbelag sauber anschließen.
Den Stein suchen Sie nach dem Aussehen aus. Ob Ihre Treppe sicher ist und lange hält, entscheiden fünf andere Punkte. Wir klären sie mit Ihnen vor dem Aufmaß, weil sich nach dem Zuschnitt keine Stufe mehr verlängern lässt. Wer sie kennt, vergleicht Angebote richtig: Zwei Treppen aus demselben Granit unterscheiden sich in Oberfläche, Kante und Aufbau und damit im Preis.
Stufen und Podeste auf der Brückensäge, nach Aufmaß
geflammt, gebürstet oder mit Rillen, damit nichts rutscht
Vorderkante gerundet oder gefast am Kantenautomaten
Ihre Treppe entsteht nicht in einem fernen Werk, sondern in unserer Werkstatt Zum Flughafen 21. Aus den Rohplatten, die Sie ausgesucht haben, schneiden wir Tritt- und Setzstufen, Podeste und Sockelleisten nach dem Aufmaß jeder einzelnen Stufe. Danach machen wir die Oberfläche griffig und runden oder fasen die Vorderkanten, damit sie beim Anstoßen nicht abplatzen. Weil Fertigung und Einbau in einer Hand liegen, wissen unsere Monteure genau, welche Stufe an welchen Platz gehört.
Nach dem Zuschnitt lässt sich keine Stufe mehr verlängern. Darum beginnt jeder Auftrag mit einem Termin bei Ihnen. Bei einer neuen Treppe messen wir, sobald die Rohtreppe steht. Bei einer alten Treppe prüfen wir zuerst, ob ein neuer Belag oder Renovierungsstufen besser passen. Draußen sehen wir uns zusätzlich Gefälle und Unterbau an.
Wir sehen uns Ihre Treppe an, innen oder außen, und klären, wie rutschfest sie sein muss. Die Steine zeigen wir Ihnen in unserer Ausstellung oder bringen Muster mit. So sehen Sie Farbe und Oberfläche im Licht Ihres Treppenhauses.
Wir messen jede Stufe, jede Setzstufe und jede Wandseite für sich. Kaum eine Rohtreppe ist gleichmäßig, darum schneiden wir nach Ihrer Treppe und nicht nach dem Plan. Kleine Unterschiede in den Stufenhöhen gleichen wir im Kleberbett aus.
In unserer Werkstatt schneiden wir Tritt- und Setzstufen auf der Brückensäge zu, machen die Oberfläche griffig und runden oder fasen die Vorderkanten. Podestplatten und Sockelleisten entstehen aus demselben Stein, damit die Farbe bis oben durchläuft.
Unsere Monteure setzen die Stufen von unten nach oben und schließen die Fugen zur Wand elastisch. Brauchen Sie die Treppe täglich, verlegen wir abschnittsweise. Zum Schluss zeigen wir Ihnen die Pflege: ein pH-neutraler Reiniger, keine Mittel, die einen Film bilden und die Stufen glatt machen.
Jahre in Cottbus
Realisierte Projekte
Zufriedene Kunden
Tritt- und Setzstufen auf Beton, gerade oder gewendelt, mit Sockelleiste an der Wand. Die Oberfläche wählen Sie nach Optik und Rutschklasse.
Frostfester Stein mit griffiger Oberfläche und leichtem Gefälle nach vorn. So läuft Regen ab, statt auf der Stufe stehen zu bleiben und im Winter zu gefrieren.
Massive Stufen aus einem Stück für Garten, Hauseingang und Terrasse. Sie brauchen keine Betontreppe darunter, sondern liegen auf einem frostsicheren Unterbau.
Mit einem Foto und der Zahl der Stufen sagen wir Ihnen im ersten Gespräch, welcher Stein passt und ob sich ein neuer Belag lohnt. Das hilft uns bei Ihrer Anfrage: Fotos der Treppe von unten und von oben, die Zahl der Stufen, ob sie innen oder außen liegt, Ihr Wunschmaterial und bei einem Neubau die Pläne. Sie sind Architekt oder Bauträger? Wir fertigen auch nach Ihren Plänen.
Innen reichen meist R9 bis R10, außen empfehlen wir R11. Entscheidend ist die Oberfläche: Dieselbe Granitsorte ist poliert glatt und geflammt griffig. Auch die ersten Stufen hinter der Haustür sollten griffig sein, weil dort nasse Schuhe ankommen. Wir zeigen Ihnen beide Varianten am Stein, damit Sie den Unterschied mit der Hand spüren.
Trocken und mit Hausschuhen geht es, nass wird sie rutschig. Im Eingangsbereich und draußen raten wir deshalb davon ab. Für innen gibt es einen Mittelweg: poliert, mit eingefrästen Rillen an der Stufenkante. Die Fläche glänzt, und an der Kante, wo der Fuß beim Hinuntergehen aufsetzt, haben Sie Halt.
In den meisten Fällen ja. Wir belegen die Betontreppe neu oder legen Renovierungsstufen über die alten Stufen, ohne Abriss. Vorher prüfen wir, ob die Stufen tragen und fest sitzen und ob die Höhen danach noch der Treppennorm entsprechen. Lose oder hohl klingende Stufen müssen vorher fest sein, sonst reißt der neue Belag.
Granit, Quarzit und Schiefer ja, wenn die Sorte geprüft ist. Marmor und Kalkstein gehören nicht nach draußen. Wichtig ist außerdem das Gefälle: Wasser darf auf der Stufe nicht stehen bleiben, sonst gefriert es in Poren und Fugen. Streuen Sie im Winter lieber Splitt als Salz, das schont Stein und Fugen.
Harte Absätze hört man auf Stein mehr als auf Holz. Auf einer Betontreppe mit Steinbelag klingt es gedämpft, weil der Beton den Schall schluckt. Hausschuhe und ein Läufer auf dem Podest nehmen den Rest. Im Mehrfamilienhaus besprechen wir den Schallschutz vorab mit Ihrem Planer, weil dort auch die Nachbarn mithören.
Bis der Kleber ausgehärtet ist, sollten Sie die frisch verlegten Stufen nicht belasten. Wie lange das dauert, nennen wir Ihnen beim Aufmaß, denn Kleber und Temperatur machen den Unterschied. Ist die Treppe Ihr einziger Weg nach oben, verlegen wir abschnittsweise, damit Sie sie weiter benutzen können. Außentreppen verlegen wir nicht bei Frost.
Am meisten vom Stein und von der Zahl der Stufen. Seltene Sorten kosten deutlich mehr als gängige Granite. Danach zählt die Form: Bei einer gewendelten Treppe hat jede Stufe einen eigenen Zuschnitt, bei einer geraden nicht. Oberfläche, Kantenform, Setzstufen, Sockelleisten und Podeste kommen dazu. Mit Fotos und der Zahl der Stufen nennen wir Ihnen einen ersten Preis.
Ja. Schicken Sie uns Ihre Pläne und den Bauzeitenplan. Wir messen am Bau aus, sobald die Rohtreppe steht, und stimmen den Einbau mit Ihrer Bauleitung ab. Ihre Bauherren können den Stein in unserer Ausstellung aussuchen, und wir liefern Tritt- und Setzstufen, Podeste und Sockelleisten aus einer Hand.